Zusammenfassung

Die finanziellen Eckdaten einer Geschäftsgründung werden in Planungsrechnungen bestimmt.

  • Der Kapitalbedarf für die Gründung setzt sich aus Gründungskosten, Investitionskosten, der Warenerstausstattung und der Liquiditätsreserve für drei bis sechs Monate zusammen.
  • Das Betriebsergebnis einer Periode errechnet sich, indem Betriebskosten und Wareneinsatz von den prognostizierten Umsatzerlösen der Periode abgezogen werden. Dabei sind getrennte Berechnungen für Anlauf- und Maximalumsatz sowie für den Mindestumsatz zur Kostendeckung sinnvoll. Bei ungewissen Umsatzentwicklungen können mit Hilfe der Szenario-Technik unterschiedliche Zukunftsbilder entworfen werden.
  • Der Finanzierungsplan beschreibt, wie der Kapitalbedarf durch Eigen- und Fremdkapital gedeckt werden kann. Zur Aufnahme von Darlehen und Krediten werden in der Regel Sicherheiten benötigt. Kommt eine Fremdkapitalaufnahme nicht in Frage, kann der Kapitalbedarf vor allem durch Verzögerung, Gebrauchtkauf oder Miete von Investitionsgütern sowie durch Einsparungen im Betriebskostenbereich gesenkt werden.

Der Businessplan dient gleichzeitig als Instrument zur strategischen Planung und zur Außendarstellung des Geschäftskonzeptes gegenüber Geldgebern und Partnern. Der Plan sollte auf 30 bis 60 Seiten den zu gründenden Geschäftsbetrieb im Kontext seines Marktes detailliert darstellen.